Das sagt Sven, Darsteller des Joseph Garcin über das 2.0:

Was heißt 2.0? Ich nehme mal einen anderen Ansatz um es zu beschreiben. Ich höre oft den Satz, „Du machst ja was mit Computern“, nein nicht wirklich, außer dass ich in einer IT Firma arbeite. Trotzdem wird die ganze Arbeit am Computer ausgeführt und das kennt man ja, alle Jahre wieder gibt es neue Softwareversionen. Warum? Zu der Zeit war die Software doch das Maß aller Dinge? Das mag zwar stimmen, aber die Zeit läuft immer weiter und die Computer werden besser, die Programmierung der Software wird optimiert und auch die Bedienung spiegelt einen Zeitgeist wieder. Reichte früher MS-DOS mit Befehlseingabe, muss die Software heute auch optisch gut und leicht bedienbar sein, damit der User es akzeptiert. Auch wenn man das als rein technischen Aspekt sehen kann, so kann man das doch auch ins Theater übertragen.

2017 haben wir Geschlossene Gesellschaft aufgeführt, so wie es uns damals möglich war. Wir haben das für uns damals beste Ergebnis auf die Bühne gebracht. 2 Jahre später haben auch wir weitere Updates erfahren 😉, weitere Bühnenerfahrungen gemacht, neue Stücke geschrieben und außerhalb der Theaterwelt uns weiterentwickelt. Und auch die Welt hat sich 2 Jahre lang weitergedreht. Darum muss, damit es wieder ein rundes Ergebnis wird, auch die „Software“, das Stück ein Update erfahren.

Und genau das machen wir jetzt und hoffen das es allen Software Usern, ich meine Zuschauern gefällt.